Menu Content/Inhalt

 

 

 

 

 Jagdkynologisches Seminar "Rund um die Schweißarbeit"
 
Am 21.04.2007 fand im verträumten Eifeldorf Raffelsbrand das erste Seminar der DTK Gruppe Aachen Dreiländereck e.V. zum kynologischen Top-Thema "Schweißarbeit" statt. Rund 30 Teilnehmer, die teilweise von weit her angereist waren, konnten sich in Theorie und Praxis dem Thema widmen.
 
Das Jugendwaldheim in Raffelsbrand bot mit seinen naturnahen Veranstaltungsräumen und den umliegenden Wäldern ein passendes Ambiente.
 
Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgte durch meist gruppenangehörige Bläser in jagdtraditioneller Manier. Vor der beindruckenden Kulisse des Hürtgenwaldes erschallten die Signale "Begrüßung" und "Die Teckelfanfare".
 

Der Referent Josef Ramacher beleuchtete das Thema "Schweißarbeit" aus vielen, teils auch ungewohnten und neuen,  Perspektiven.

Die empfohlenen praktischen Ausbildungsmethoden wurden jeweils im Kontext mit den Gesetzmäßigkeiten des assoziierenden Lernverhalten der Hunde erläutert.

Josef Ramacher erläuterte den Seminarteilnehmer unter anderem die klassische sowie operante Konditionierung und erklärte, vor diesem Hintergrund, wie eine Verleitfährte zum Hinweisreiz für eine Belohnung des Hundes werden kann.

  
Insbesondere der gelungene Mix aus Theorie- und Praxisbeispielen des Vortrages zog die Teilnehmer in Ihren Bann. Dem Referenten gelang es das teilweise recht komplexe Zusammenspiel vieler Faktoren kurzweilig und verständlich zu vermitteln.
 
Zwischen dem theoritschen Seminarteil und der Praxisanwendungen im naheliegenden Forst konnten sich die Teilnehmer bei einem zünftigen Mittagessen stärken. Selbstverständlich gab es auch genügend Freiraum für den gedanklichen Austausch und den Small-Talk.
Nach der Mittagspause und dem Signal "Aufbruch zur Jagd" ging es zum praktischen Teil in den Hürtgenwald.
 
  .
Auf einem Lehrpfad mit sieben vorbereiteten Stationen wurde der Weg der Einarbeitung des Schweißhundes vom "Anfänger" bis hin zum versierten, fährtensicheren Hund dargelegt.
 
Zur Vorbereitung auf spätere Fährtenarbeiten sollten dem Welpen, bereits vom Züchter ab der 6. Lebenswoche, kurze Schleppen/Fährten angeboten werden.

Kursteilnehmer, die einen Welpen oder unerfahren Hund mitgebracht hatten, wurde Gelegenheit gegeben, den Hund an drei verschiedenen Schleppen anzusetzen.

Im theoretischen Teil wurde der Begriff "Mehrgeruchsprägung" erläutert. Die Anwendung in der Praxis konnte hier eindrucksvoll dokumentiert werden.
 
Auch die wichtige Bedeutung des "Anschußes", der Beginn jeder Schweißarbeit, wurde vom Referenten, Josef Ramacher, eingehend erläutert. Insbesondere dessen Auffindung und Analyse.
 

 

Den Seminarteilnehmern wurde erläutert, wie sie ihren Hund dazu motivieren können, den Anschuß intensiv zu untersuchen, um sich alle dort befindlichen Geruchsmerkmale einzuprägen.
 
Neben einfachen Schweißfährten wurden auch Fährten mit Verleitungen bzw. Ablenkungen zum Selbstausarbeiten angeboten.

Hierbei wurde klar, wie schnell sich ein Hund, der in dieser Disziplin nicht geübt ist, verleiten lassen kann.
 
 
Neben Teckeln waren auch andere Hunderassen vertreten. 
 
 
Der Seminartag endete mit einem spontanen Applaus für den Referenten.
Dieter Gillessen
(Deutscher Fachjournalisten Verband)
 
 
"Einer für alle und alle für einen!"
Ferienwoche für Kinder des Teckelklubs
 
"Mal etwas anders für die Kinder des Vereins auf die Beine zu stellen.", hatte sich der Vorstand der Gruppe Aachen-Dreiländereck auf die Fahne geschrieben. So entstand die Idee eine Ferienwoche zu organisieren. Die Themen für das Programm waren schnell gefunden. Um Natur sollte es gehen. Unbekanntes sollte den Kindern näher gebracht werden. Natürlich dürfen die Teckel nicht fehlen. Und vor allem sollte es Spaß machen. Mit Erfolg wurde bei dem Jugendwaldheim Raffelsbrand um Unterkunft in der zweiten Ferienwoche nachgefragt. Jetzt fehlten eigentlich nur noch die Kinder. Maximal fünfzehn im Alter von sechs bis zwölf Jahren sollten es sein. Schneller als gedacht hatten sich Kinder gefunden, die bereit waren eine Woche ohne Eltern zu verbringen
 
 Am Montag, den 3. Juli ging es los. Zwölf aufgeregte Kinder standen auf dem Hof des Jugendwaldheimes und wurden durch Huguette Kiszio, Astrid Siehr und Jörg Melchior in Empfang genommen. Nachdem das Gelände erkundet und die Betten ausgelost waren, galt es einander kennen zu lernen und gemeinsam Regeln auf zu stellen. Das Motto "Einer für alle und alle für einen!" half den Kindern schnell einander zu vertrauen und gemeinsam Dienste, wie Tisch decken oder abtrocknen, mit Spaß zu erledigen. Schon beim Abendessen wurden Witze gemacht und Freundschaften geschlossen. Fast wie bei einer Großfamilie verlief daher das Frühstück am nächsten Morgen, so dass die Begleiter angenehm überrascht waren.  
     
 
 Für den Tag war das Thema "Teckel" angesetzt. Zuvor galt es aber noch andere Fragen zu klären. "Warum sieht man keine Tiere? Wie findet man Tierspuren? Warum braucht man eigentlich einen Hund für die Jagd?" waren Fragen die Förster Melchior die Kinder im Wald selber lösen ließ. Interessiert konnten sogar selber eine Schleppe legen und diese versuchen mit dem Hund zu arbeiten. Für die erfahrenen Teckel war es zwar keine Schwierigkeit die Wildschweinschwarte zu finden, aber die kleinen Hundeführer waren enorm stolz. Die Steinzeit stand am Mittwoch auf dem Programm. Hartmut Albrecht brachte den Kindern nahe, wie das Leben in der Steinzeit war. Damit sich auch jeder als richtiger Steinzeitmensch fühlte, wurde sich geschminkt und eine Steinzeitsuppe gekocht. Mit Steinklingen wurde Gemüse geschnitten und in einem mit Wasser gefülltem "Lederkochtopf" mittels heißer Steine gekocht. Nach anfänglicher Skepsis ließen es sich jedoch alle schmecken. Nachmittags wurde die Jagd aus historischer Sicht betrachtet und den kleinen Steinzeitmenschen dann Bogenschießen und Speerwerfen beigebracht.  
     
   Wald und Holz war am Donnerstag das Hauptthema. In der Holzwerkstatt konnte nach Lust und Laune gesägt geschliffen und gemalt werden. Es entstanden Brettspiel, Kreisel, Lesezeichen und Namensschilder. Einige Unaufmerksame machten auch Erfahrung mit den hohen Temperaturen des Brandmalkolbens, aber dank Rainer Gallus gab es keine schlimmeren Verbrennungen. Nachmittags ging es dann raus in den Wald um zu klären, wo das Holz herkommt. Da es jedoch besser ist Taten zu vollbringen, als nur darüber zureden durften gefällte Bäume kleine gesägt und zu Brennholz verarbeitet werden. Teamarbeit war ebenso wichtig, wie Treffsicherheit und Kraft. Das Ende fand dieser Tag mit Stockbrot backen und einer Nachtwanderung. Für die meisten war es ein Erlebnis von Glühwürmchen umschwirrt zu werden und die manchmal unheimlichen Geräusche der Nacht zu hören. Am Freitag herrschte Etwas Katerstimmung. Zum einen weil die meisten unausgeschlafen waren, zum anderen aber auch weil die Woche schon zu Ende ging. Für die meisten Kinder war schon bei der Abreise klar: Im nächsten Jahr kommen wir wieder.  
   
 
   Auch die Begleiter waren dieser Meinung, denn die Woche verlief sehr harmonisch und war für Groß und Klein ein Erlebnis. Ich möchte mich abschließend nochmals bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, insbesondere bei meiner Frau für ihre Geduld und tatkräftige Unterstützung. Herzlichen Dank auch an den Vorstand des LV Rheinland der durch die finanzielle Unterstützung die Ferienwoche für manche Familien erschwinglich gemacht hat.  
   Jörg Melchior 2. Vositzender  
     
     
     
     
     
     
     
     
   

Reinigung und Renovierung der Kunstbaue im Übungsrevier Zweifall

 
     
     
     

Am 03.10.2003 trafen sich einige Gruppenmitglieder um die Kunstbaue wieder in einen Zustand zu versetzen, bei dem unsere Füchse sich einen Aufenthalt darin einfach nicht verkneifen können. So hatte der Zahn der Zeit an der alten ausgemusterten Schliefenanlage, die bereits vor sehr vielen Jahren den heimischen Rotröcken zur Verwendung überlassen wurde, tüchtig genagt.

Unter fachmännischer Bauaufsicht legten große, kleine, junge und etwas ältere Helfer den Bau vollkommen frei und entfernten die bisherige Abdeckfolie.Anschließend wurden schadhafte Stellen ausgebessert und eine neuartige, nicht mehr schwitzende Folie aufgetragen.

 

Natürlich wurde anschließend wieder alles unter guter heimischer Walderde verborgen.

Es war schön anzusehen, wie besonders unser Nachwuchs sich mit viel Fleiß und noch größerem Interesse der schweißtreibenden Aufgabe widmete.

 

Ließen sich die "Großen" schon mal durch die gute Verpflegung ablenken, arbeiteten die beiden jüngsten Helfer, Hubertus Quassowski und Kathrin Melchior, fleißig und unbeirrt weiter.

So schafften wir es denn auch noch den Kunstbau "Kommandant" von den Hinterlassenschaften des letztjährigen Dachsbesuches zu befreien und ihn damit auch wieder für Meister Reineke attraktiv zu gestalten.

Ein schöner Tag in Harmonie mit Jung und etwas älter ging zu Ende. Ganz sicher werden unsere Teckel hier wieder den einen oder anderen Rotrock antreffen.

J. Ramacher

 
designed by www.madeyourweb.com