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Der 3. Eifelpokal
... and the winner is ... ???
 
Verehrte Leserinnen und Leser,
diese Frage ließ am Ende die Köpfe der Richter rauchen. Nach zwei ereignisreichen Prüfungstagen mit zum Teil bestechenden Leistungen der Gespanne lagen drei Hunde Kopf an Kopf in der Gesamtwertung.
Doch beleuchten wir diese Prüfung in der Reihenfolge der Geschehnisse.

Nach dem ersten Hörnerklang begrüßte der Gruppenvorsitzende und sein Stellvertreter als Vertreter des Forstamtes Hürtgenwald alle Anwesenden herzlich aber kurz um diesen das Vergnügen einer ausführlicheren Begrüßung durch unseren Vereinspräsidenten Dieter Honsálek zu gönnen, der, der Einladung der Gruppe Aachen - Dreiländereck als Gebrauchsrichter gerne gefolgt war. Herr Honsálek, der zum ersten mal im Hürtgenwald richtete, betonte den hohen, echten und vielseitigen Anspruch dieser jagdnahen Prüfung und wünschte den Gespannen:

 
(in der Reihenfolge der gelosten Startnummern)
 
Nr. Name Stammbnr Führer
1 Karla von Steingens-Heide 0401992R Andreas Kutschkau
2 Dana la Meute D'Artemis A02050011 Walter Kiszio, Hürtgenwald
3 Roda von den Rhönkuppen 9603825R Günter Meder, Homberg
4 Zira vom Alten Jagen 030017K Josef Ramacher, Aachen
5 Droll aus Mosbacher Rauhhaar 9802609R Waltraud Kleine, Saal
 
und allen weiteren Beteiligten einen erfolgreichen und schönen Prüfungsverlauf.
Das Jagdhornbläserkorps "Hohes Venn" blies das Signal "Aufbruch zur Jagd" und die gesamte Korona fuhr zur tief im Forst gelegenen Försterhütte, die uns der Revierleiter Uwe Melchior freundlicherweise zur Verfügung stellte.
 
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Die Sonne schien an diesem schönen Altweibersommertag strahlend durch das spärliche Gewölk. Sie gewann schnell an Kraft und ließ die Temperaturen später auf über 25 Grad steigen. Die Strahlen der Lichtspenderin zauberten am Morgen wunderschöne Lichtspiele um die Hütte und keiner der Beobachter konnte sich diesem Zauber im Wald entziehen.

Die drei Richter Manfred Siekmann, Jörg Melchior und Dieter Honsálek sowie der Prüfungsleiter Ralf Quassowski luden die beiden ersten Gespanne in die Fahrzeuge und alle machten sich an die (Schweiß) Arbeit. Bei der enormen Größe des Forstamtes von ca 18.000 ha können bei der Schweißprüfung ohne Richterbegleitung problemlos zwei Gespanne kurz nacheinander auf den Weg gebracht werden. Der ansetzende Richter und der Prüfungsleiter überwachen ob und wie schnell das Gespann den Anschuß in einem Bereich von ca. 50 x 50 m findet, notieren die Startzeit am Anschuß und bringen das nächste Gespann in großer Entfernung, wie beschrieben, auf den Weg. Im Endbereich dieser Fährten warten dann jeweils die beiden anderen dort zwischenzeitlich angekommenen Richter und drücken den Prüflingen ganz sicher die Daumen um dann die Endzeit der Arbeit am Stück und die Anzahl der mitgebrachten Verweiser festzuhalten.

Das erste Gespann, Karla und ihr Führer Andreas Kutschkau, nach eigenen Angaben noch nicht übermäßig erfahren, kam ans Stück und das mit 4 Verweisern. So viele hatte in den beiden Vorjahren noch nie ein Gespann im Hürtgenwald gefunden. Leider benötigten sie 113 Minuten und scheiterten damit an der Hürde der vorgegebenen Höchstzeit von 90 Minuten. Der Führer und sein wackerer Teckel hatten wie alle folgenden mit einer Vielzahl von Verleitfährten zu kämpfen und sich am Ende trotz des knappen Scheiterns ein herzliches Waidmannsheil vom Richter und den Respekt aller Beteiligten verdient.

 
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Das zweite Gespann, Walter Kiszio und Dana, nahm alle Hürden der Prüfungsordnung der Weltunion Teckel, nach der hier geprüft wurde. Es fand den Anschuß in der Zeit, die Mindestanzahl von zwei Verweiserpunkten und am Ende das Stück. Sie blieben mit 60 Minuten die schnellsten im Zeitrahmen. Eine beachtliche Leistung.

Gespann Nr. 3 topte das bisher erreichte. Herr Meder, der sich nun schon zum dritten Mal der Herausforderung des Eifelpokals stellte, berichtete nach 62 Minuten am Ende der Fährte angekommen über das reichliche Vorhandensein von Schwarzwild und brachte trotzdem 3 Verweiser mit ans Stück. Er war sichtlich erschöpft aber zurecht zufrieden mit der Welt und sehr stolz auf seine Roda.

 
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Nun folgte eine zünftige Mittagspause im Forst. Alle Wartenden lauschten gebannt den Erzählungen der eingetroffenen Führer und der das Geschehene beobachtenden Richter. Die bisher erbrachten Leistungen ließen die beiden verbliebenen Führer zwar auf ein Gelingen hoffen aber man glaubte kaum daran es noch besser machen zu können.

 
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Nun, nach der leckeren, reichlichen und von unseren Damen mit viel Liebe zubereiten Brotzeit im Wald ging es zur Fährte Nr. 4. Es war meine Fährte und auf diese, liebe Leser, kann ich sie daher mitnehmen.

Der Anschuß, den wir uns suchen mussten und nach drei Minuten fanden, lag in einem Hang inmitten eines Buchenaltholzbestand. Richter Melchior notierte unsere Startzeit und Prüfungsleiter Quassowski wünschte mir Glück. Von da an waren wir alleine. Hund wie Mensch mussten sich wenige Wochen vorher noch jeweils einer Operation am Bewegungsapparat unterziehen und so war klar, dass wir es langsam und mit vielen Pausen angehen würden.

Ein hoffnungsvolles "Such verwundt" und meine rote Kurzhaarteckelhündin nahm die Witterung und die für mich nicht erkennbare Wundfährte auf. Sie suchte mit tiefer Nase, den Kopf dicht über das welke, federnde Buchenlaub haltend. Nach ca. 50 m stupste sie ihre Nase in das Laub, richtig schnaubend und blasend. Ich gebot ihr "Halt" und "Laß sehen, mein Hund" und konnte ein wenig Schweiß auf einem Blatt erkennen. Ich markierte diese Stelle wie alle folgenden vom Hund verwiesenen. Nun ging die Suche am immer länger werdenden Riemen langsam weiter. Zira verwies noch ein weiteres mal Schweiß, dann standen wir nach ca. 300 m vor einer Altbuche und auch am ersten Wundbett, in dem Schnitthaar deutlich zu erkennen war. Ich legte die Hündin ab. Hier gönnte ich uns etwas Flüssigkeit in Form von 80% Wasser mit 20% Milch und einige Minuten der Rast. Reines Wasser nehmen meine Hunde auf der Schweißfährte ungern. Mit Milch verfeinert ist das ganz anders. Nun suchte ich etwas vor und fand links neben dem Wundbett etwas getrockneten Schweiß auf einem am Boden liegenden Ast. Zira zog, neu angesetzt, ebenfalls nach links, wir waren uns einig! Ein weiteres mal verwies die Hündin Schweiß, dann fand sie den ersten Verweiserpunkt. Wir erreichten ein Gebiet in dem die Sauen frisch gebrochen hatten. Eine Fichtendickung, vor der zwei kleinere Gatter mehrere Wechsel markierten, lag unweit vor uns. Die feinnervige Nase des Hundes schien noch intensiver zu vibrieren und es war mir als ob der Hund hier eine Verleitfährte angefallen hatte. Dies ist im Buchenlaub allerdings nur schwer erkennbar. Ich lasse den Teckel gewähren bis ich am Fichtendickungsrand auf offenem Boden deutlicher die Schaleneingriffe erkennen kann. Wir sind falsch hier und ich greife ein wenig unsicherer geworden zur letzten Markierung zurück. Der Atem von Hund und Führer gehen schnell, zu schnell. Pause!

Es war eine stille Ecke des Revieres. Altbuchen stehen hier wie auf einer großen Insel in den ausgedehnten Nadelwäldern. Auf einem knorrigen Baumstubben sitzend genieße ich kurz den Stimmungszauber der mich umgebenden Natur. Dann geht es weiter. Kurze Zeit später nähern wir uns wieder dem Dickungsrand. Sollte es doch hier lang gehen? Es gibt schönere Dinge als nasse Fichtennadeln im Nacken und feuchte Spinnengewebe im Gesicht. Ich setze darauf, das dies auch der Fährtenleger wusste und kehre erneut um. Diesmal greife ich deutlich weiter zurück und gebe Zira Gelegenheit, sich vor dem vermuteten Kreuzungspunkt mit den Verleitfährten, auf der Schweißfährte festzusaugen. Es funktioniert und schon bald finden wir das zweite Wundbett. Die Hündin erhält eine Belohnung dann geht es weiter durch das Buchenaltholz. Beim Überschreiten eines dicken, am Boden liegenden Astes sehe ich einen "aufgetupften" Schweißfleck. Der Fährtenleger war fair und ich sehr glücklich, denn Zira verwies uns wenig später den zweiten Verweiser, der im Wurzelbereich einer Buche "sauensicher" befestigt war. Die Mindestzahl war gefunden. Zum Bestehen mussten wir nur noch in der Zeit ankommen. Das war leichter gesagt als getan denn den Teckel zog es erneut zur rechts von uns liegenden Fichtendickung. Ich griff erneut zurück, gönnte uns eine Pause und ein wenig Flüssigkeit. Hier, in Ermangelung eines bequemeren Baumstumpfes auf dem letztjährigen Falllaub sitzend, wäre wohl ein erfolgversprechender Drückjagdstand, dachte ich. Die uns umgebenden Fährten verhießen guten Anblick. Ich freute mich auf die kommende Drückjagdsaison, im Geiste schon Waidwerksfreuden genießend und bat meine Teckelhündin erneut zur Schweißfährte. Sie nahm die Witterung bedächtiger und langsamer als zuvor auf. Die Anstrengungen waren ihr bereits deutlich anzumerken. Nach zwanzig Gängen fanden wir ein wenig Schweiß. Hubertus sei Dank, nach vielen Schwierigkeiten halten wir offensichtlich wieder die Richtung der Schweißfährte. Ich beginne post OP bedingt deutlich zu lahmen und so geht es nur langsam weiter. Noch einmal kommen wir von der Fährte ab bevor wir dann doch das dritte Wundbett finden. Mein Teckel zieht dort nach rechts, verlässt den Altbuchenbestand, überquert einen Rückeweg und arbeitet in einen Fichtenbestand mit reichlich Jungfichtenanflug. Hier ist der Boden feuchter, dem Hund fällt die Arbeit auf dem Nadelhumus sichtlich leichter und er zeigt mir den nächsten Verweiser, immer wieder Schweiß, das vierte Wundbett und den vierten Verweiser in kurzer Zeit. Mir ist klar, dass wir uns dem Ende der Fährte nähern. Zira beginnt mit hoher Nase zu suchen und ich vermute das Stück in unmittelbarer Nähe. Nun erkenne ich und auch der Teckel den wartenden Richter allerdings ohne das Stück gefunden zu haben. Ich trage meine Zira zur letzten Markierung zurück. Hierzu muß ich am Ende meiner Kräfte einen recht steilen Hang hinauf. Die Wärme des sonnigen Herbsttages macht sich unliebsam bemerkbar. Ich setzte den Teckel nun mit sehr deutlichem Kommando an und siehe da, nach 50 m und 72 verstrichenen Minuten stehen wir am Stück, an dem wir vorher ganz dicht, über Wind, vorbei gelaufen sind. Ich liebele den Hund mit größter Freude und Anerkennung ab und lasse mich erschöpft auf einem Baumstumpf nieder. Nun hole ich ein Würstchen aus der Jagdtasche und mache meine kleine Freundin genossen. Sie hat es sich mehr als verdient. Ich bin dem Richter dankbar, dass er uns einige Minuten der Besinnung einräumt, dann nehme ich das "Waidmannsheil" und den Bruch aus der Hand des Gebrauchsrichter Honsálek entgegen.

Wir sind uns einig. Diese Schweißprüfung ohne Richterbegleitung ist jagdnäher als alle anderen Arten von Schweißprüfungen und eine ausgezeichnete Übung für die praktische Arbeit im Jagdbetrieb.

 
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Das fünfte und vielleicht erfolgreichste Nachsuchengespann auf Prüfungen der letzten Jahre in Europa, Droll und seine Führerin Waltraud Kleine, machten es dann noch mal ganz spannend. Wie sie und der beobachtende Richter berichteten, fanden beide alle Verweiser und auch das letzte Wundbett binnen Stundenfrist. Aber dann! Droll zog von dort aus zu einer nahegelegenen Fichtendickung. Frau Kleine setzte ihn erneut am lerzten Wundbett an, nicht ahnend, dass sie nur noch 100 m vom Stück entfernt waren. Droll führte sie, Verleitfährten folgend, wieder zur Dickung. Dieses Spiel wiederholte sich in ca. 25 Minuten so oft, dass Frau Kleine der Aufgabe und dem Verzweifeln nahe war. Im letzten Versuch besann sich Droll und führte seine Führerin doch noch in der Zeit zum Stück. Waidmannheil! Die beste Arbeit am heutigen Tag!

Hier die Ergebnisse der Schweißprüfung ohne Richterbegleitung:
 
Nr. Name Stammbnr Führer Punkte
1 Droll aus Mosbacher Rauhhaar 9802609R Waltraud Kleine, Saal 100
2 Zira vom Alten Jagen 030017K Josef Ramacher, Aachen 92
3 Roda von den Rhönkuppen 9603825R Günter Meder, Homberg 84
4 Dana la Meute D'Artemis A02050011 Walter Kiszio, Hürtgenwald 76
5 Karla von Steingens-Heide 0401992R Andreas Kutschkau n. best.
Der "Grüne Abend", musikalisch umrahmt vom Bläserkorps "Hohes Venn" fand im Suchenhotel "Zur Talschenke" in Simonskall statt.
Dieter Honsálek zeichnete nach einem Resümee, das an diesem Tag erfolgreichste Gespann mit dem Preis für die beste Schweißarbeit aus.
 
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Anschließend saß man beim angeregten Gespräch über Anekdoten und Geschichten aus dem Vereinsleben und der Jagd zusammen und ließ diesen wunderschönen Prüfungstag nochmals gedanklich vorbeiziehen.


"Waldsuche"

Am zweiten Prüfungstag ging es bei bestem Wetter in den Hürtgenwald. Karla und Andreas Kutschkau waren die ersten, die mit einem Richter und dem Revierleiter in eine erfolgversprechende Dickung zogen. Anfangs ränderte die Rauhaarteckelhündin etwas und es kam nicht so richtig Fahrt in die Stöberarbeit, wie gesagt "anfangs". Alsbald jedoch zog Karla größere Kreise und kam nach einigen Minuten auf eine warme Fährte und gab Laut. Es war eine Rotte Sauen, eine Überläuferbache mit einigen noch recht schwachen Frischlingen, die der Hund durch die Dickung verfolgte. Nach längerer Stöberarbeit gelang es Karla, gerade in einem Moment als ein Wandererpaar die Dickung auf einem Waldweg passierte, die Bache zum Verlassen der Dickung zu bringen. Die Überraschung bei den Leuten war groß. Die Richter hatten genug gesehen, eine sehr gute Arbeit.

Walter Kiszio und Dana waren das nächste Gespann. Sie zogen in Richterbegleitung in eine sehr weitläufige in einem Hang unweit des Biberteiches gelegene Dickung. Dana suchte freudig und in weiten Bögen die Dickung nach Wild ab. Sie markierte eine wohl noch warme Fährte mit ihrem Laut. Nach einigen Minuten kehrte sie kurz zum Führer zurück um von ihm aus wieder die Stöberarbeit aufzunehmen. Nun kam Leben ins Treiben. Man hörte das Wild vor dem Hund, das Jagen kam auf mich zu. Dana erschien auf der Schneise an deren Rand ich mich blickgeschützt auf meinen Sitzstock platziert hatte. Der nasse Hund verhoffte und sah für einen Moment aus wie eine Bronzeplastik die dampfte. Sie holte sich mit hoher Nase Witterung von der Umgebung und nahm die Dickung wieder an. Nun ging das laute Jagen den Hang hinauf. Sie brachte ein Rotalttier zum Verlassen der Dickung und kehrte bogenrein gleich wieder zurück. Da war noch was drin! Die Hündin hatte Recht und zeigte ihr Ausnahmekönnen beim Stöbern gleich nocheinmal. Sie brachtee auch noch ein Schmaltier mit lautem Hals auf die Läufe, welches die großen Dickung an der entgegengesetzten Seite vor der Hündin verließ, die danach gleich wieder ihren Führer aufzusuchte. Eine ganz hervorragende Arbeit dieses in der Jagdpraxis bewährten Stöberhundes.

Nun zu den anderen Hunden.

Meine Zira vom Alten Jagen wollte ich so kurz nach der OP noch keine Stöberarbeit zumuten. Ich zog sie nach der erfolgreichen Schweißarbeit vorsichtshalber zurück. Für sie rückte Bessi vom Eichenrück, der Nachwuchshund des Herrn Meder nach. Bessi konnte am heutigen Tag leider keine bewertbare Waldsuche zeigen. Sie wird es sicher erneut versuchen.

Roda von den Rhönkuppen, in vielen internationalen Prüfungen bewährt, machte es deutlich besser. Sie konnte das von ihr angejagte Wild allerdings nicht zum Verlassen der ihr zugewiesenen Dickung bringen. Insgesamt eine gute Arbeit.

Droll aus Mosbacher Rauhaar schien sich bei seiner Schweißarbeit verausgabt zu haben. Dieser auch in der Stöberarbeit oftmals sehr erfolgreiche Hund zeigte heute zwar eine ausreichend lange Waldsuche, dabei allerdings kein Wild an.

Hier die Ergebnisse der Waldsuche:
 
Nr Name Stammbnr Führer Punkte Preis
1 Dana La Meute D'Artemis A2050011 Walter Kiszio Hürtgenwald 100 1. Preis - Tagesieger
2 Karla von Steingens-Heide 0401992R Andreas Kutschkau, Oberhausen 100 1. Preis
3 Roda von den Rhönkuppen 9603825R Günter Meder Homberg 87 2. Preis
4 Droll aus Mosbacher Rauhhaar 9802609R Waltraud Kleine Saal 76 3. Preis
5 Bessi vom Eichenrück 0204178R Günter Meder Homberg - n.bestand.
 

Die Siegerehrung beim abschließenden Abendessen wurde im Suchenhotel abgehalten. Die Richter mussten sich intensivst beraten, da zwei Hunde punktgleich vorne lagen. Droll und Dana!

Vielleicht wegen der absolut herausragenden und führerbezogenen Stöberarbeit, die mehr vom Hund verlangt als einer Fährte laut zu folgen, entschieden sich die Richter für Dana La Meute D' Artemis, mit 176 Gesamtpunkten, die auch den Preis für die beste gezeigte Waldsuche erhielt.

 

In einer Schlussansprache würdigte der Präsident des DTK die großartigen Leistungen der Gespanne an beiden Prüfungstagen, zeigte sich von der Größe des Reviers, der umsichtigen Organisation der veranstaltenden Gruppe und der ursprünglichen Landschaft der Eifel sehr angetan.

Ein besonderes Kompliment machte der Gruppe Aachen - Dreiländereck der Gebrauchsrichter und mehrfache Chorinführer Siekmann. Er war vom Eifelpokal so angetan, das er in 2007 unbedingt als Hundeführer dabei sein möchte.

 
J.R.
 
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